Vorstellung der Projekte
„MTB Bikepark Driedorf“ und „Schulwald“
— Ministeriumsvertreter an der WWS

Bürgermeister Herr Carsten Braun, Referatsleiter Herr Martin Küthe, Schulleiterin Frau Kuhlmann-Wohner und Stufenleiter Herr Geiß-Preuschoff (von links)
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Am 16. September 2021 hatten die Westerwaldschule Driedorf (Schulleiterin Frau Kuhlmann-Wohner, 2. von rechts, und Stufenleiter Herr Geiß-Prteuschoff, rechts) und Bürgermeister Herr Braun (links) gemeinsam eingeladen und konnten nach anderthalb Jahren Corona die neuesten Projekte Gästen vorstellen. Für das hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz war Referatsleiter Martin Küthe (2. von links), Leiter der Obersten Forstbehörde, aus Wiesbaden angereist, um sich vor Ort zu informieren.

Lehrer und Initiator des Projekts „Mountainbike-AG“ an der Westerwaldschule Herr Hausner (rechts) berichtete, wie aus einer Idee im Jahr 2018 ein nachhaltiges und sowohl attraktives als auch innovatives Projekt wurde.

Revierförster Herr Benischke, Lehrerin Frau Dr. Baum, Herr Schneider (Interessengemeinschaft „„MTB BikePark“), Lehrer Herr Hausner (von links)
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Vier Schüler vertraten die „Mountainbike-AG“: Benjamin-Robin Gintner, Henning Dross, Yannick Nuhn und Silas Posluschni (von links).
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Vier Schüler vertraten die „Mountainbike-AG“: Benjamin-Robin Gintner, Henning Dross, Yannick Nuhn und Silas Posluschni (von links).

Mit der offiziellen Ausweisung von Singletrails für Mountainbikes auf gemeindeeigenen Flächen beabsichtige die Gemeinde Driedorf eine gezielte Steuerung und Lenkung der wachsenden Interessensgemeinschaft der naturbewussten Mountainbikerinnen und Mountainbiker — räumlich eingegrenzten, attraktiven Bereiche für den umweltverträglichen Mountainbikesport.

Mit der offiziellen Ausweisung von Singletrails für Mountainbikes auf gemeindeeigenen Flächen beabsichtige die Gemeinde Driedorf eine gezielte Steuerung und Lenkung der wachsenden Interessensgemeinschaft der naturbewussten Mountainbikerinnen und Mountainbiker — räumlich eingegrenzten, attraktiven Bereiche für den umweltverträglichen Mountainbikesport.
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Ziel dabei ist, die Erholung und die sportliche Betätigung der Menschen im Wald im verantwortungs- und rücksichtsvollen Miteinander zu fördern, durch attraktive Angebote die Zahl der illegalen Trails zu reduzieren und die Grundlage für Projekte wie die „Mountainbike-AG“ der Westerwaldschule zu schaffen.
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Ziel dabei ist, die Erholung und die sportliche Betätigung der Menschen im Wald im verantwortungs- und rücksichtsvollen Miteinander zu fördern, durch attraktive Angebote die Zahl der illegalen Trails zu reduzieren und die Grundlage für Projekte wie die „Mountainbike-AG“ der Westerwaldschule zu schaffen.

Revierförster Herr Benischke freute sich sichtlich, dass durch konstruktive und zielführende Gespräche aller Beteiligten statt eines „Konfliktes zwischen den Interessen von Radfahrern, Jägern und Waldbesitzern“ eine gute Zusammenarbeite etabliert werden konnte. Bürgermeister Herr Braun hob das große ehrenamtliche Engagement der im Jahr 2021 entstandenen Interessengemeinschaft für die Singletrails am Höllkopf hervor und bedankte sich ausdrücklich für den Einsatz im Projekt „MTB BikePark Driedorf“.

Revierförster Herr Benischke freute sich sichtlich, dass durch konstruktive und zielführende Gespräche aller Beteiligten statt eines „Konfliktes zwischen den Interessen von Radfahrern, Jägern und Waldbesitzern“ eine gute Zusammenarbeite etabliert werden konnte. Bürgermeister Herr Braun hob das große ehrenamtliche Engagement der im Jahr 2021 entstandenen Interessengemeinschaft für die Singletrails am Höllkopf hervor und bedankte sich ausdrücklich für den Einsatz im Projekt „MTB BikePark Driedorf“.
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Herr Küthe verwies auf die sich verändernde Lebensverhältnisse und Umweltbedingungen wie z. B. das Fichtensterben in den letzten Jahren. Dies mache es notwendig, über die Planung, Bewirtschaftung und Nutzung von Waldflächen neu nachzudenken. Es sei immens wichtig, gerade bei jungen Leuten das Bewusstsein für die Natur zum einen, aber auch die Fähigkeit zum biologisch-ökologischen Neudenken zum anderen zu wecken. Da sei ein solches Projekt, bei dem Jugendliche maßgeblich involviert seien, ein Novum und überaus wünschenswert. Es sei wichtig einerseits den Wald, den Sport, aber auch die Themen des Umweltschutzes, der wirtschaftlichen Nutzung und die rechtlichen Vorgaben miteinander zu vereinbaren.
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Herr Küthe verwies auf die sich verändernde Lebensverhältnisse und Umweltbedingungen wie z. B. das Fichtensterben in den letzten Jahren. Dies mache es notwendig, über die Planung, Bewirtschaftung und Nutzung von Waldflächen neu nachzudenken. Es sei immens wichtig, gerade bei jungen Leuten das Bewusstsein für die Natur zum einen, aber auch die Fähigkeit zum biologisch-ökologischen Neudenken zum anderen zu wecken. Da sei ein solches Projekt, bei dem Jugendliche maßgeblich involviert seien, ein Novum und überaus wünschenswert. Es sei wichtig einerseits den Wald, den Sport, aber auch die Themen des Umweltschutzes, der wirtschaftlichen Nutzung und die rechtlichen Vorgaben miteinander zu vereinbaren.
In diesem Zusammenhang informierte Lehrerin Frau Dr. Baum, Koordinatorin für die Umweltprojekte der Schule, über weitere Bausteine im Natur-Konzept der Schule. In diesem Zusammenhang informierte Lehrerin Frau Dr. Baum, Koordinatorin für die Umweltprojekte der Schule, über weitere Bausteine im Natur-Konzept der Schule.
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Seit einiger Zeit darf die Schule eine Waldfläche in direktem Umfeld der Schule als „Schulwald“ nutzen. Auch hier dankten sowohl Frau Dr. Baum als auch die Schulleiterin der Gemeinde für die hervorragende und unbürokratische Unterstützung. Ein etwa 7000 qm großes Waldstück dient der Schule nun einerseits als Waldklassenzimmer und Abenteuerspielplatz, aber auch in einem eigens abgetrennten Bereich als ausgewiesenes Naturschutz- und Forschungsareal.
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Seit einiger Zeit darf die Schule eine Waldfläche in direktem Umfeld der Schule als „Schulwald“ nutzen. Auch hier dankten sowohl Frau Dr. Baum als auch die Schulleiterin der Gemeinde für die hervorragende und unbürokratische Unterstützung. Ein etwa 7000 qm großes Waldstück dient der Schule nun einerseits als Waldklassenzimmer und Abenteuerspielplatz, aber auch in einem eigens abgetrennten Bereich als ausgewiesenes Naturschutz- und Forschungsareal.
Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten sich alle Beteiligten vor Ort ... Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten sich alle Beteiligten vor Ort ...
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... die Trailstrecken ansehen, ...
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... die Trailstrecken ansehen, ...
... auf denen Benjamin-Robin Gintner, Henning Dross, Yannick Nuhn und Silas Posluschni, vier Schüler der AG, ... ... auf denen Benjamin-Robin Gintner, Henning Dross, Yannick Nuhn und Silas Posluschni, vier Schüler der AG, ...
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... ihr Können zeigten ...
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... ihr Können zeigten ...
... und geschickt die Strecken meisterten, als auch die Stille und die Urwüchsigkeit des Schulwaldes bestaunen. ... und geschickt die Strecken meisterten, als auch die Stille und die Urwüchsigkeit des Schulwaldes bestaunen.
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Neben dem Hinweisschild „WWS Trail“ ...
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Neben dem Hinweisschild „WWS Trail“ ...
... entstand das Gruppenfoto. ... entstand das Gruppenfoto.
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Herr Küthe war sichtlich begeistert von den innovativen Konzepten der Westerwaldschule und der Gemeinde Driedorf und lobte, wie eng und zielführend die Zusammenarbeit laufe, und – vor allem – wie nachhaltig beide Akteure im Einklang mit Natur, Recht, Sport, Wirtschaft und Tourismus Ideen entwickelten und ausbauten. Es werde mehr als deutlich, dass die Westerwaldschule sich auf den Weg gemacht habe, einen absoluten Umweltschwerpunkt in ihr Gesamtkonzept aufzunehmen und auszubauen. Ökologisch-biologische Bildung gehe einher mit spannenden Angeboten bis hin zu Holzbauprojekten im Wahlpflichtunterricht, wie man auf dem Schulhof sehen könne.
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Herr Küthe war sichtlich begeistert von den innovativen Konzepten der Westerwaldschule und der Gemeinde Driedorf und lobte, wie eng und zielführend die Zusammenarbeit laufe, und – vor allem – wie nachhaltig beide Akteure im Einklang mit Natur, Recht, Sport, Wirtschaft und Tourismus Ideen entwickelten und ausbauten. Es werde mehr als deutlich, dass die Westerwaldschule sich auf den Weg gemacht habe, einen absoluten Umweltschwerpunkt in ihr Gesamtkonzept aufzunehmen und auszubauen. Ökologisch-biologische Bildung gehe einher mit spannenden Angeboten bis hin zu Holzbauprojekten im Wahlpflichtunterricht, wie man auf dem Schulhof sehen könne.
Als gelernter Forstwirt zeigte sich Herr Küthe begeistert darüber, dass man alle Aspekte des Themas „Wald“ an der WWS verwirklicht sähe. Insgesamt sehe er die Projekte der WWS und der Gemeinde Driedorf in diesem Bereich „ganz weit vorne in Hessen“ und stellte auch für die zukünftige Arbeit an den Themen die notwendige Unterstützung in Aussicht. Als gelernter Forstwirt zeigte sich Herr Küthe begeistert darüber, dass man alle Aspekte des Themas „Wald“ an der WWS verwirklicht sähe. Insgesamt sehe er die Projekte der WWS und der Gemeinde Driedorf in diesem Bereich „ganz weit vorne in Hessen“ und stellte auch für die zukünftige Arbeit an den Themen die notwendige Unterstützung in Aussicht.
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Beispielhaft wird hier auf den Wennelstaa ...
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Beispielhaft wird hier auf den Wennelstaa ...

... entlang der Wege hingewiesen:

„Derr Wennelstaa.
Wenn derr Wennelstaa es Mittogsläure vo Dreroff hiert, dräht'e sich amol imm sich selwer. (Wenn er's hiert.)“

Zur Übersetzung bitte die Maus in den Spruch bewegen.

... entlang der Wege hingewiesen: „Derr Wennelstaa. — Wenn derr Wennelstaa es Mittogsläure vo Dreroff hiert, dräht'e sich amol imm sich selwer. (Wenn er's hiert.)“ # Zur Übersetzung bitte die Maus in den Spruch bewegen.
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